| Suche |
Herzlich Willkommen auf der Webseite der Familie Reimchen / Flaming Genealogie und Familiengeschichte ab 1408 ![]() Reymchin>Reymichen>Reimichen> Ramiga>Rämchen>Raeumchen> Raimche>Rahmge>Ramge> Raimgen>Ramig>Ramche(n> Remche(n)>Reimche(n) NamensbedeutungDer Familienname ist zuerst 1408 in der Nähe von Reinheim (Odenwald, Hessen) als "Reymchin" belegt, einer Koseform zu einem Personennamen "Reimo" oder "Reino". Er wird in Reinheim im 15. Jh. zum Familiennamen und ist dort im 16. Jh. in einer Vielzahl von Schreibvarianten bezeugt, aus der sich seit dem 18. Jh. die Standardform "Ramge" entwickelt. Die 400-500 heute in Deutschland lebenden Namensträger, weit überwiegend in Südhessen und den Nachbarräumen beheimatet, gehen allesamt auf den ersten Namensgeber zurück. Im 18. und 19. Jh. hat sich die Standardform durch Auswanderung in den USA verbreitet sowie in Kanada in der anglisierten Form "Romkey". Auswanderungen des 18.Jh.s in die deutschen Kolonien Russlands haben dort hingegen zu den Varianten "Reimche(n)", "Ramche(n)", "Remche(n)" geführt. Durch Rücksiedlung im und nach dem Zweiten Weltkrieg haben sich diese Varianten auch in Deutschland verbreitet. Aus Russland sind einige Namensträger auch in andere Kontinente ausgewandert, vor allem nach Amerika, so dass einige dieser Varianten weltweit vorkommen.Dieser Personenname ist in seiner Struktur zu durchschauen, weil er trennbar ist. Im zweiten Teil enthält er die (heutige) Verkleinerungsform - chen, die in Personennamen meist die Funktion hat, eine freundlich-(zärtliche) Benennung aus zu-drücken; sie ist eine sog. Koseform. In "Reim" - finden wir die im Mittelhochdeutschen zusammengezogene (kontrahierte) Form des alten Per-sonennamen-Stamms "Ragin". Im frühen Mittelalter, in althoch-deutscher Zeit gibt es eine Unmenge an Perso-nennamen, die mit diesem Ragin- gebildet sind. Schon die frühmittelalterlichen Namengeber wussten aber (vermutlich) bereits nicht mehr, was das Ragin in diesen be-liebten Namenverbindungen bedeutete, denn das zu Grundeliegende Wort war nicht mehr bekannt. Aber früher, bei den Germanen, bedeutete *ragina so viel wie 'Rat, Ratschlag, Rat-schluss (der Götter)', scheint also in seinem germanischen Wortgebrauch bis in die religiöse Sphäre zu reichen. Das Wort ist im Gotischen als ragin und in einer Ableitung raginon 'Rat-geber, Befehlshaber sein' belegt. Namenforscher Hans Ramge aus Gießen.
|
|||||||||